Pflanzliche Ernährung

Woran denkst du – wenn du heute pflanzlich, vegan oder vegetarisch hörst?

Vielen denken als Erstes an Ernährung. Vielleicht an Fleisch, an vegane Burger oder an Sojamilch.
Häufig werden Fragen gestellt wie „Schmeckt das überhaupt?“ „Kann ich das zubereiten?“ „Ist das wirklich gesund?“
Wir können dich beruhigen: JA, das schmeckt, ist einfach zuzubereiten und gesund!

Neugier gegen Gewohnheit!

Viele von uns haben von Klein auf Kuhmilch getrunken oder gelernt, dass Fleisch gesund ist. Natürlich braucht es Zeit und auch etwas Mut, seine Gewohnheiten umzustellen, seine Geschmacksnerven an etwas Neues zu gewöhnen oder gar Glaubenssätze zu hinterfragen. Aber wer neugierig auf Neues ist, wird belohnt werden. Denn was gibt es Besseres als die Lust am Essen ganz neu zu entdecken? Vielleicht hast du ja auch schon von Soja, Seitan, Tempeh, Lupine, Erbsen oder Jackfrucht gehört?
Noch nicht? Dann schau doch gerne mal im MyVeegle Glossar vorbei.

Diesen traditionellen pflanzlichen Fleischersatzstoffen sowie vielen weiteren alternativen Produkten haben wir es zu verdanken, dass es mittlerweile eine so große Auswahl an pflanzlichen Nahrungsmitteln gibt, die den konventionellen Produkten in fast nichts nachsteht. Es wird dir leichtfallen, zu fleischlosen Alternativen zu wechseln.

Probiere dich einfach mal durch das Angebot!

Und wenn du nicht gleich deinen gesamten Einkauf umstellen magst oder keine Lust auf Kochen hast, dann schau doch mal, welche Alternativen es in Cafés und Restaurants in deiner Nähe gibt.
Die App „Happy Cow“ hilft dir dabei, Lokale und Läden zu finden, die pflanzliche Produkte anbieten.

Unser leckerster Tipp: Cappuccino mit Mandel- oder Kokosmilch – das schmeckt einfach phantastisch!

Neugierig geworden? Hier erfährst du mehr zu den einzelnen pflanzlichen Nahrungsmitteln.

Fleisch und Wurst
Milch und Milchprodukte
Süßes, Saures, Salziges
Wein, Sekt und Säfte

Fleisch und Wurst

Beim Thema Pflanzenfleisch und Pflanzenwurst hat sich gerade in der letzten Zeit viel getan: Durch die offensive Werbekampagne des amerikanischen Herstellers Beyond Meat und dem erfolgreichen Aktienverlauf ist das Unternehmen seit Wochen in der Presse und trägt damit zum Bekanntwerden pflanzlicher Fleisch- und Wurstalternativen bei.
Neben veganen Burgern gibt es weitere pflanzliche Fleischprodukte wie Steaks, Hamburger, Bratwürste, Pulled Pork, Braten, Currywurst usw.

What about Protein?

Wer besonderen Wert auf einen ausreichenden Eiweißgehalt legt, wird vor allem in Soja, Tofu und Hülsenfrüchten wie Linsen oder Kichererbsen gute pflanzliche Optionen finden. Ihnen allen ist ihr hoher Proteingehalt gemein. Weniger bekannt, aber ebenfalls gute Proteinlieferanten sind Seitan, Tempeh oder Quinoa.
Wenn du dazu mehr erfahren willst, dann schau gerne mal im MyVeegle Glossar vorbei.

Protein Überblick

Bist du auch im Burger-Fieber?

Beyond-Meat, Wonder-Burger, Impossible-Burger, Incredible-Burger und viele andere Burger liegen im Trend. Die Vorteile der pflanzlichen Burger sind klar: kein Cholesterin, weniger Fett, weniger Kalorien und besser für die Umwelt und die Tiere.

Es ist also kein Wunder, dass pflanzliche Burger immer beliebter werden.
Auch Antje und ihre Familie haben den Beyond Meat Burger ausprobiert: Erfahrungsbericht von Antje (Teil des MyVeegle-Teams)

Premiere : erster veganer Burger ! Bedeutet : wir haben heute geveeglet!
Vorab: unsere Familie is(s)t nicht vegetarisch oder vegan, wir essen (manchmal leider) alle sehr gerne Fleisch. Aber Dirk (mein Mann) und mich hat das „Veegle-Fieber“ gepackt und wir wollen jetzt öfter versuchen, fleischlos zu essen.
Also kam das Angebot eines großen Discounters gerade recht : fleischlose Burger..zubereitet wie „normale“ Burger : gegrillt , pappige Brötchen – belegt mit Gurke, Tomate, Salat, aber auch Schmelzkäse, Röstzwiebeln und Hamburger-Sauce , alles was ein guter Hamburger halt so braucht … nett angerichtet mit Pfannenpaprika und Chips …und was soll ich sagen:
Es hat super geschmeckt !! Eine absolute Alternative zum Fleisch !!
Premiere hat geklappt – ich werde sicher noch öfter über meine „veegle“ Erfahrungen berichten.
P.S. es war auch noch entspanntes Grillen, weil kein Fett auf den Grill tropft!

Fast jede Stadt hat mittlerweile auch ihr Burgerrestaurant und da gibt es super Möglichkeiten, vegane Burger auszuprobieren. Hans im Glück bietet aktuell sechs verschiedene vegane Burger mit so schönen Namen wie Sonnenkönig oder Fabelhafter an. Solltet Ihr in Köln leben oder dort unterwegs sein, ist Bunter Burger eine absolute Empfehlung. Der Slogan dort „Save the Planet – Eat a Burger“.

Wo bekomme ich die passenden Produkte?

Bei den pflanzlichen Proteinen findest du sehr gute Alternativen auf Erbsen-, Soja, Lupinen- oder Seitan-Basis.

Folgende Anbieter bieten pflanzliche Wurst und pflanzliches Fleisch in überzeugender Qualität an:

Amidori macht auf Basis von Erbsenprotein leckere Burger, Geschnetzeltes, Sticks und Pulled Pork. Amidori ist auch als Foodtruck unterwegs und auf Street Food Events vertreten. Die Produkte gibt es im Kühl- und im Gefrierregal.

Beyond Meat hat sich bewusst in den Fleischregalen platziert und den Anspruch, 1:1 nach Fleisch und Wurst zu schmecken. Neben dem sehr bekannten und hochgelobten Burger, gibt es mittlerweile auch die Beyond Sausages. Diese schmecken wie „echte“ Bratwürste und sind für Fleischfans sicher eine sehr gute Alternative.

Rügenwalder ist eine der bekanntesten Wurstmarken in ganz Deutschland. Viele Produkte wie Schinkenspicker oder Pommersche gibt es mittlerweile auch als pflanzliche Alternativen (auf Erbsen-Basis). Auch die Teewurst ist als vegane Alternative erhältlich.

Berief Food ist mit über 30 Jahren Firmengeschichte eines der erfahrensten Unternehmen in der Herstellung von pflanzlichen Wurst- und Fleischalternativen. Und das schmeckt man. Die Produkt sind super lecker, vor allem die vegane Schinkenwurst kann es mit jeder herkömmlichen Schinkenwurst aufnehmen. Klasse ist, dass das Soja von deutschen Vertragsbauern angebaut wird und hier das häufig angeführte Argument der Regenwaldzerstörung aufgrund von Sojaanbau nicht greift.

Heirler bietet Reformhaus-Produkte an. Es gibt vegetarische (mit Bioeiern) und vegane Alternativen.

Taifun Tofu stellt Wurst- und Fleischalternativen auf Basis von Soja her (mitteleuropäische Bezugsquellen) und wird über Naturkostenläden (nicht online) angeboten.

Wheaty bietet Fleisch- und Käsealternativen an. Die Fleischalternativen bestehen aus Weizen, besser gesagt aus Weizeneiweiß (Seitan) und sind sehr lecker. Wheaty Produkte findet man in Reformhäusern und in Biomärkten.

Bei Supermärkten wie Alnatura oder Veganz erhält man sowohl online als auch im Laden eine ganze Reihe an pflanzlichen Produkten. Alnatura Supermärkte gibt es mittlerweile in allen größeren Städten. Veganz leider nur in Berlin vertreten. Neben den Läden bieten beide Anbieter auch eine Vielzahl von Eigenprodukten an.
Wer Plastik vermeiden will, der sollte auf pflanzliche Aufstriche/Streichcremes im Glas als leckere und umweltfreundliche Alternative umsteigen. Mittlerweile gibt es diese Aufstriche überall im Angebot: im Biosupermarkt: Alnatura oder Allos, im Reformhaus Zwergenwiese oder Tartex. Und auch Rewe oder Edeka haben eigene Streichcremes.

Nochmals ein Hoch auf pflanzliche Aufstriche!

Wir finden, die beste Alternative aufs Brot sind pflanzliche Aufstriche. Die gibt es im Glas, sie halten sich lange und schmecken fantastisch. Jeder Supermarkt bietet mittlerweile eine große Auswahl an und die Geschmacksrichtungen sind zahlreich: von Auberginenaustrich bis zu Zwiebelschmelz. Beststeller sind nach wie vor Champignonaufstriche. Die qualitative hochwertigsten Aufstriche findet man in Bioläden und Reformhäusern.

Noch eine Erfolgsgeschichte aus der planzlichen Wurstwelt: „Rügenwalder“ – Innovator par excellence

Rügenwalder macht das Unmögliche möglich und erfindet sich neu. Mit dem Zitat „Die Wurst ist die Zigarette der Zukunft“ hat der Rügenwalder Chef Christian Rauffus schon 2014 auf sich aufmerksam gemacht. Eigentümer und Management haben erkannt, dass es wenig zeitgemäß ist, weiter auf Fleischproduktion aus tierischen Quellen zu setzten und bauen daher die Produktion und das Angebot stetig in Richtung pflanzlicher Produkte um. Die Kunden nehmen das an, so dass die Rügenwalder Erlöse schon heute über 40% aus dem pflanzlichen Angebot stammen.
Hierzu ein klares Bekenntnis vom Marketingchef Godo Röben: „Wir werden weiter Fleisch und Wurst essen. Aber der nächste Schritt ist, dass die Proteine aus Pflanzen kommen. Das ist besser fürs Klima, besser für die Gesundheit und besser für die Tiere.”
So bietet Rügenwalder fast das gesamte Angebot wie Mortadella, Schinken, Leberwurst dann als pflanzliches Produkt an. Mittlerweile sogar den Klassiker „die Rügenwalder Teewurst“.

Milch und Milchprodukte

Alle herkömmlichen Milchprodukte gibt es mittlerweile auch auf Pflanzenbasis. Zur Herstellung werden unterschiedliche Pflanzen wie Bohnen, Nüssen, Samen und Getreide verwendet. Die bekanntesten Sorten sind Soja, Mandeln, Cashewnüsse, Haselnüsse, Lupinen, Erbsenprotein, Hanfsamen, Reis und Hafer. Die veganen Produkte gibt es in Bioläden, Reformhäusern und auch in Supermärkten. Die beste Sortierung haben Bioläden.
Unser Favorit bei Joghurt und Quark ist LUVE. Die Produkte sind regional, also aus heimischen Lupinen hergestellt, schmecken toll und sind eiweißhaltig.

Milch

Es gibt heute schon eine sehr gute Auswahl an Pflanzenmilchprodukten. Diese werden aus verschiedensten Pflanzen produziert, mit vielen unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Die meisten Supermärkte führen mindestens eine Marke veganer Milch, und ein guter Naturkostladen in der Regel sogar ein Dutzend oder mehr Sorten.

Käse

Das Thema Käse aus Pflanzen ist noch kein einfaches. Viele der angebotenen pflanzlichen Käse schmecken anders als Käse aus Tiermilch.
Grund dafür ist, dass pflanzlicher Käse meist zu einem großen Teil aus Kokos- und Palmöl oder aus Stärke besteht. Er schmeckt dann relativ stark nach dem Ausgangsprodukt – will heißen: Käse auf Basis von Kokosmilch schmeckt entsprechend nach Kokos.

Dies bedeutet aber nicht, dass pflanzlicher Käse weniger lecker ist! Zudem tut sich auf dem pflanzlichen Käsemarkt einiges.
Die Schweizer Käserei NEW ROOTS hat das Motto „Wir machen den traditionellen Käse der „Zukunft“. Der NEW ROOTS Käse schmeckt ausgezeichnet, sein Geschmack ist vergleichbar mit dem eines nicht pflanzlichen Käses.
Camenbert auf Cashewbasis kann es geschmacklich leicht mit einem gutem Camenbert aufnehmen. Auch hat er eine leckere Schimmelhülle, so wie man es von Camenbert erwartet.
Gut und empfehlenswert sind auch die Frischkäseprodukte von Simply-V.

Wir hoffen, dass sich weitere erfahrene Käsereien dem Thema Käse auf Basis von Pflanzenmilch widmen und bald noch mehr gute Alternativen zu Käse auf Tiermilchbasis anbieten.

Butter und Margarine

Konventionelle Butter und Margarine enthalten einen hohen Anteil an tierischen Fetten. Wer nicht auf den Geschmack von Butter und Margarine verzichten mag, zum Beispiel auf dem Frühstücksbrot oder beim Backen, aber auf Dauer gesünder leben will, sollte die pflanzlichen Alternativen ausprobieren. Fast alle Produkte stehen den tierischen geschmacklich in nichts nach.

Eis

Eis auf Pflanzenbasis wir immer beliebter. Fruchteis und Sorbet sind in der Regel ohne tierische Zusatzstoffe, mithin vegan. Auch gibt es nahezu jede Milcheis-Sorte in einer verganen Variante. Verwendet werden dafür meist Kokosmilch oder andere Nussmilcharten.
Vegane Eissorten findet man im Supermarkt, wie zum Beispiel die Eigenmarke von Rewe, Magnum oder Ben and Jerrys.
Auch viele Eisdielen bieten veganes Eis an. Besonders oft findet man die Geschmacksrichtung dunkle Schokolade.
Absolut empfehlenswert und unser Favorit beim veganem Eis ist Nomoo Eis Ein junges, deutsches Startup. Nomoo Eis besteht zum Großteil aus Früchten, Nüssen oder Kakaobohnen.

Eignung von Milch

Wo bekomme ich die passenden Produkte?

Milchprodukte der folgenden Hersteller empfehlen wir:

Made with Luve trifft am besten unseren Geschmack und stellt unseren Lieblingsjoghurt und Lieblingsquark her. Die Produkte der Süßlupine (die eiweißreiche Feldfrucht aus unseren Breiten) sind einfach unschlagbar! Es gibt Joghurt, Streichcremes, Desserts und Lupinendrinks. Und sicher bald noch Vieles mehr. Die Produkte haben mehrfach Preise gewonnen, da sie nicht nur geschmacklich überzeugen, sondern auch aus heimischen Anbau stammen und nachhaltig sind.

Berief Food überzeugt uns bereits in der Kategorie Fleisch und Wurst. Und auch bei den Milchalternativen kann Berief Food einiges vorweisen. Pflanzliche Drinks, Sojajoghurts, Schlagsahne und Kochcremes.

Bekanntester Sojajoghurt ist sicher der von Alpro. In jedem Supermarkt und in vielen Geschmacksrichtungen erhältlich. Alpro ist ein belgisches Unternehmen mit der Vision „eine Welt zu schaffen, in der ein größerer Teil unserer Ernährung direkt aus Pflanzen stammt.“

Natumi bietet eine Vielzahl von Milchalternativen aus Soja, Reis, Hafer, Dinkel, Hirse und Buchweizen an – meist in Naturkostläden.

Weitere Anbieter sind Oatly (spezialisiert auf Hafer), Promavel (Hafer, Nüsse, Soja, Hafer, Kokos) oder auch die Eigenmarken von alnatura oder dm.

Käse der folgenden Hersteller empfehlen wir:

Leckeren Käse macht Happy Cheeze. Der Happy White Camembert schmeckt besonders gut. Die Käsealternativen sind aus Nüssen hergestellt und gibt es in allen möglichen Geschmacksrichtungen. Besonders spannend finden wir den Spirulina Chili, gereift – etwas für Mutige ;-).

Und auch die Schweizer Firma new roots hat schon Preise für überzeugenden Geschmack und vorbildliche Verpackung bekommen.

Weitere Käsehersteller, deren Produkte im Supermarkt oder Naturkostladen zu finden sind:
Bedda World, Simply V, Vio Life Foods

Was schmeckt dir?

Grundsätzlich sollte man bei Milchprodukten unterscheiden, ob man es eher süßlich oder neutral mag. Milchprodukte mit Geschmack (Vanille, Schoko usw.) sind häufig sehr stark gesüßt und sollten im Hinblick auf den hohen Zuckergehalt mit Bedacht verzehrt werden.

Süßes, Saures, Salziges

Weniger offensichtlich als bei Fleisch, Wurst und Milch sind die tierischen Bestandteile bei Süßigkeiten und Knabbereien. Hier werden häufig Milch, Eier sowie Gelatine tierischen Ursprungs verwendet. Glücklicherweise gibt es bereits eine Vielzahl pflanzlicher Alternativen, die auch alle lecker schmecken. Also, auch pflanzlich kann man super naschen!

Viele Riegel und fast jede Schokoladensorte – Vollmilch, weiße Schokolade, Nuss oder auch Zartbitter – gibt es bereits auf pflanzlicher Basis. Ritter Sport bietet zwei vegane Varianten an und die fünf Varianten von iChoc sind in jedem dm-Markt zu finden. Die leckersten veganen Schokoladen produziert Rapunzel: die NIRWANA VEGAN Chocolat praliné nimmt es mit jeder Lindt-Schokolade auf.

Viele Kekssorten enthalten Ei. Daher sollte man auf die Inhaltsstoffe achten. Mit den Klassikern von Manner – die Neapolitaner – oder auch OREO-Kekse ist man auf der sicheren Seite. Sie sind rein pflanzlich.

Bei Bonbons und Weingummi sollte man ebenfalls genauer hinschauen, wenn man keine Gelatine tierischen Ursprungs naschen mag. Alle großen Hersteller bieten pflanzliche Alternativen: Haribo, Katjes, Hitschler usw.

Bei herkömmlichen salzigen Snacks wie Chips oder Salzstangen sollte man genau hinschauen. Viele enthalten tierische Fleischbestandteile aus Schwein, Geflügel, Kälberlab oder Wild, die zum Beispiel als Aromen dienen. Nicht alle dieser tierischen Inhaltsstoffe sind kennzeichnungspflichtig. Es empfiehlt sich daher, auf pflanzliche Alternativen umzusteigen.

Wo bekomme ich die passenden Produkte?

Schokolade und Schokoriegel

  • Schoko Frankonia
  • iChoc
  • Rapunzel
  • Veganz

Kekse

Hier ist die Auswahl noch nicht so hoch. Die besten Produkte gibt es in Bio- und Reformläden. Veganz hat leckere Butter- und Doppelkekse. Im Supermarkt finden sich Manner und Oreo als vegane Alternativen.

Bonbons und Weingummi

Die besten pflanzlichen Gummibärchen hat Beauty Sweeties.

  • Hitschler
  • Katjes
  • Veganz

sind ebenfalls gute Alternativen.

Wein, Sekt, Säfte

Wein und Saft sind doch pflanzlich, oder?

Nun ja, Wein ist zwar vergorener Traubensaft, aber leider nicht immer auch vegan.
Wein und auch Säfte, Apfelmost oder Traubenmost können durch tierische Hilfsmittel wie zum Beispiel Gelatine, Rindersehnen oder Schweineknochen, Hühnereiweiß oder Fischbestandteile geklärt worden sein. Und zwar auch dann, wenn das Etikett „100 Prozent Frucht“ verspricht.
Leider ist bisher nur wenig bekannt, das seine solche “Verschönerung” mittels tierischer Inhaltsstoffe erfolgt. Um sicher zu gehen, sollte man am besten beim Weinhändler nachfragen oder sich die Zusammensetzung der Getränke anschauen.

Wo bekomme ich die passenden Produkte?

Folgende Anbieter können wir empfehlen:

Wein

Gibt es bei den meisten Bio-Weinbauern. Schau einfach mal in deiner Gegend nach.

Saft

  • Beckers Bester
  • Albi
  • Bauer Fruchtsaft
  • Amecke

Meist sind Bioweine vegan. Warum eigentlich?

Anders als im konventionellen Anbau geht man es beim Bioanbau etwas langsamer an. Die Bio-Weinbauern lassen ihren Wein länger stehen, so dass sich die trüben Teile von selbst absetzen. Der Wein klärt sich so natürlich und muss nicht mit tierischen Hilfsmitteln wie zum Beispiel Gelatine “verschönert“ werden.