Pflanzliche Ernährung

Woran denkst Du – wenn Du heute pflanzlich, vegan oder vegetarisch hörst?

Normalerweise als Erstes an Ernährung: vielleicht an Fleischkonsum, an vegane Burger, an Reismilch usw.

Häufige Fragen sind… Schmeckt das überhaupt? Kann ich das zubereiten? Ist das wirklich gesund? Da können wir Dich beruhigen: JA, das schmeckt, ist einfach zuzubereiten und gesund!

Fleisch und Wurst
Milch und Milchprodukte
Süßes, Saures, Salziges
Wein, Sekt und Säfte

Klar ist es anders, denn vieles ist ja auch neu!

Wenn wir 20 Jahre lang Kuhmilch getrunken haben, dann müssen sich unsere Geschmacksnerven erst einmal umgewöhnen. Wenn wir von Klein auf gelernt haben, dass Fleisch gesund ist, dann braucht es schon etwas Mut, das in Frage zu stellen. Wir Menschen sind zudem Gewohnheitstiere. Aber wir setzen auf die Neugier in jedem von Euch, auch einmal etwas Neues auszuprobieren. Und wir fangen mit der Lust am Essen an – denn sich pflanzlicher zu ernähren ist heutzutage ganz einfach. Vor allem bei Milch, Wurst und Fleisch haben wir in Deutschland ein riesengroßes pflanzliches Angebot, so dass wir sehr leicht auf fleischlose Alternativen wechseln können. Es gibt auch viele traditionelle pflanzliche Produkte wie z.B. Soja, Seitan, Tempeh, Lupine, Erbsen, Jackfrucht usw. Alles Kauderwelsch und unbekannt? Dann schaut doch mal gerne im MyVeegle Glossar vorbei.

Sich einfach einmal durchprobieren

Auch braucht Ihr nicht sofort Euren gesamten Einkauf umstellen, sondern könnt auch in Cafés und Restaurants mal die pflanzliche Alternative auswählen. Mit der App „Happy Cow“ findet Ihr viele Lokale und Läden die pflanzliche Produkte anbieten. Und ein Cappuccino mit Mandel- oder Kokosmilch schmeckt wirklich phantastisch.

Fleisch und Wurst

Gerade beim Thema Pflanzenfleisch und Pflanzenwurst hat sich in den letzten Monaten unglaublich viel getan: Durch die offensive Werbekampagne von Beyond meat und dem erfolgreichen Aktienverlauf ist die Firma seit Wochen in der Presse.

Neben den veganen Burgern gibt es weitere pflanzliche Fleischprodukte wie Steaks, Hamburger, Bratwürste, Pulled Pork, Braten, Currywurst usw.

What about Protein?

Kein Problem, es gibt ausreichend pflanzliches Eiweiß. Manchmal wird auch das Thema „ausreichend Eiweiß“ gezielt betrachtet. Hier gibt es eine ganze Reihe von pflanzlichen Proteinen: sehr bekannt ist Soja und Tofu, Hülsenfrüchte wie Linsen oder Kichererbsen. Weniger bekannt sind Seitan, Tempeh, Quinoa. Wenn Ihr nicht wisst, was das alles ist und wozu Ihr das verwenden könnt, schaut gerne mal im MyVeegle Glossar vorbei.

Protein Überblick

Seid Ihr auch im Burger-Fieber?

Beyond-Meat, Wonder-Burger, Impossible-Burger, Incredible-Burger usw.Die Vorteile für die pflanzlichen Burger liegen auf der Hand: kein Cholesterin, weniger Fett, weniger Kalorien und besser für die Umwelt und die Tiere.

Somit kein Wunder, dass sie immer beliebter werden.

So hat auch Antje mit Ihrer Familie den Beyond meat Burger ausprobiert: Erfahrungsbericht von Antje (Teil des MyVeegle-Teams)

Premiere : erster veganer Burger ! Bedeutet : wir haben heute geveeglet!
Vorab: unsere Familie is(s)t nicht vegetarisch oder vegan, wir essen (manchmal leider) alle sehr gerne Fleisch. Aber Dirk (mein Mann) und mich hat das „Veegle-Fieber“ gepackt und wir wollen jetzt öfter versuchen, fleischlos zu essen.
Also kam das Angebot eines großen Discounters gerade recht : fleischlose Burger..zubereitet wie „normale“ Burger : gegrillt , pappige Brötchen – belegt mit Gurke, Tomate, Salat, aber auch Schmelzkäse, Röstzwiebeln und Hamburger-Sauce , alles was ein guter Hamburger halt so braucht … nett angerichtet mit Pfannenpaprika und Chips …und was soll ich sagen:
Es hat super geschmeckt !! Eine absolute Alternative zum Fleisch !!
Premiere hat geklappt – ich werde sicher noch öfter über meine „veegle“ Erfahrungen berichten.
P.S. es war auch noch entspanntes Grillen, weil kein Fett auf den Grill tropft!

Fast jede Stadt hat mittlerweile auch ihr Burgerrestaurant und da gibt es super Möglichkeiten, vegane Burger auszuprobieren. Hans im Glück bietet aktuell sechs verschiedene vegane Burger mit so schönen Namen wie Sonnenkönig oder Fabelhafter an. Solltet Ihr in Köln leben oder dort unterwegs sein, ist Bunter Burger eine absolute Empfehlung. Der Slogan dort „Save the Planet – Eat a Burger“.

Wo bekomme ich die passenden Produkte?

Bei den pflanzlichen Proteinen findet Ihr super Alternativen auf Erbsen-, Soja, Lupinen- oder Seitan-Basis.

Folgende Anbieter bieten pflanzliche Wurst und pflanzliches Fleisch in überzeugender Qualität an:

Amidori macht auf Basis von Erbsenprotein super leckere Burger, Geschnetzeltes, Sticks und Pulled. Amidori ist auch als Foodtruck unterwegs und auf Street Food Events vertreten. Die Produkte gibt es im Kühl- und im Gefrierregal.

Beyond Meat hat sich bewußt in den Fleischregalen platziert und den Anspruch 1:1 wie Fleisch bzw. Wurst zu schmecken. Neben dem sehr bekannten und hochgelobten Burger, gibt es mittlerweile auch Beyond Sausage. Diese schmecken wie „echte“ Bratwürste und sind für die Fleischfans sicher eine sehr gute Alternative.

Rügenwalder ist eine der bekanntesten Wurstmarke in ganz Deutschland. Viele Produkte wie Schinkenspicker, oder Pommersche, gibt es mittlerweile auch als pflanzliche Alternativen (Basis sind hier Erbsen). Mittlerweile gibt es sogar die Teewurst als vegane Alternative.

Berief Food ist mit über 30 Jahren Firmengeschichte eine der erfahrensten Unternehmen in der Herstellung von pflanzlichen Wurst- und Fleischalternativen, und das schmeckt man. Die Produkt sind superlecker, v.a. die vegane Schinkenwurst kann es mit jeder herkömmlichen Schinkenwurst aufnehmen. Klasse ist, dass das Soja von deutschen Vertragsbauern angebaut wird und hier das häufig angeführte Argument der Regenwaldzerstörung aufgrund von Sojaanbau also nicht zieht.

Heirler sind die Produkte aus dem Reformhaus. Hier gibt es vegetarische (mit Bioeiern) und vegane Alternativen. Leider ist der Internetauftritt nicht sehr aussagekräftig.

Taifun Tofu stellt Wurst- und Fleischalternativen auf Basis von Soja her (mitteleuropäische Bezugsquellen) und wird über Naturkostenläden (und nicht online) angeboten.

Wheaty bietet Fleisch- und Käsealternativen an. Die Fleischalternativen bestehen aus Weizen, besser gesagt aus Weizeneiweiß (Seitan) und sind sehr lecker. Wheaty Produkte findet Ihr in Reformhäuser und in Biomärkten.

Bei Supermärkten wie Alnatura oder Veganz erhaltet Ihr sowohl online als auch im Laden eine ganze Reihe von pflanzlichen Produkten. Alnatura Supermärkte gibt es mittlerweile in allen größeren Städten. Veganz leider nur in Berlin. Neben den Läden bieten beide Anbieter auch eine Vielzahl von Eigenprodukten an.

Und wenn Ihr Plastik vermeiden wollt, gibt es mit den pflanzlichen Aufstrichen /Streichcremes im Glas super leckere und umweltfreundliche Alternativen. Ihr bekommt mittlerweile überall diese Aufstriche angeboten: im Biosupermarkt: Alnatura oder Allos,  im Reformhaus Zwergenwiese oder Tartex. Und auch Rewe oder Edeka haben eigene Streichcremes.

Ein Hoch auf pflanzliche Aufstriche

Das Beste kommt zu Schluss: Die beste Alternative aufs Brot sind pflanzliche Aufstriche. Die gibt es im Glas, halten sich lang und sind superlecker. Hier hat auch mittlerweile jeder Supermarkt eine Riesenauswahl: von Auberginenaustrich bis zu Zwiebelschmelz. Beststeller sind nach wie vor Champignonaufstriche. Die besten Aufstriche haben nach wie vor die Bioläden und Reformhäuser.

Noch eine Erfolgsgeschichte aus der planzlichen Wurstwelt „Rügenwalder“ – Innovator par excellence

Rügenwalder macht das Unmögliche möglich und erfindet sich neu. Mit dem Zitat „Die Wurst ist die Zigarette der Zukunft“ hat der Rügenwalder Chef Christian Rauffus schon 2014 auf sich aufmerksam gemacht. Eigentümer und Management haben erkannt, dass es wenig zeitgemäß ist, weiter auf Fleischproduktion aus tierischen Quellen zu setzten und bauen daher die Produktion und das Angebot stetig in Richtung pflanzlicher Produkte um. Die Kunden nehmen das an, so dass die Rügenwalder Erlöse schon heute über 40% aus dem pflanzlichen Angebot stammen.

Hierzu ein klares Bekenntnis vom Marketingchef Godo Röben: „Wir werden weiter Fleisch und Wurst essen. Aber der nächste Schritt ist, dass die Proteine aus Pflanzen kommen. Das ist besser fürs Klima, besser für die Gesundheit und besser für die Tiere.

So bietet Rügenwalder fast das gesamte Angebot wie Mortadella, Schinken, Leberwurst dann als pflanzliches Produkt an. Mittlerweile sogar den Klassiker „die Rügenwalder Teewurst“.

Milch und Milchprodukte

Alle herkömmlichen Milchprodukte gibt es mittlerweile auch aus Pflanzen. Vegane Milchprodukte werden aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Pflanzen wie Bohnen, Nüssen, Samen und Getreide hergestellt. Die bekanntesten Sorten sind: Soja, Mandeln, Cashewnüsse, Haselnüsse, Lupinen, Erbsenprotein, Hanfsamen, Reis oder Hafer. Die Produkte gibt es in Bioläden, Reformhäusern und auch in Supermärkten. Die beste Sortierung haben Bioläden.

Unser Favorit bei Joghurt und Quark ist LUVE. Aus heimischen Lupinen sind die Produkte regional, dazu super lecker und eiweißhaltig.

Milch

Beim Thema Pflanzenmilch gibt es ja heute schon eine Riesenauswahl. Man kann aus ganz vielen Pflanzen Milch produzieren mit ganz vielen unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. In Großbritannien ist der Anteil an Pflanzenmilch bereits 40 Prozent mit stark steigender Tendenz. Die meisten Supermärkte führen mindestens eine Marke veganer Milch, und ein guter Naturkostladen wird ein Dutzend oder mehr Sorten führen.

Käse

Das Thema Käse aus Pflanzen ist kein einfaches. Denn tatsächlich schmecken viele der Käse nicht wie der uns vertraute Käse. Pflanzlicher Käse wird meist mit einem großen Anteil  aus Kokos- und Palmöl oder aus Stärke hergestellt. Der Käse schmeckt dann auch noch stark so wie das Ausgangsprodukt – will heißen: Käse auf Basis von Kokosmilch schmeckt stark nach Kokos. Aber es gibt viel Neues auf dem pflanzlichen Käsemarkt, z.B. gibt es eine Schweizer Käserei NEW ROOTS mit dem Motto „Wir machen den traditionellen Käse der „Zukunft“ – deren Käse schmeckt super und tatsächlich wie Käse.

Der Camenbert auf Cashewbasis kann es heute schon mit einem gutem Camenbert aufnehmen. Vor allem hat er auch eine leckere Schimmelhülle, so wie man es vom Camenbert erwartet.

Gut sind auch die Frischkäseprodukte von Simply-V. Wir hoffen, dass sich weitere erfahrene Käsereien dem Thema Käse auf Basis von Pflanzenmilch widmen und hier bald gute Alternativen zum Kuhmilch-Käse anbieten.

Butter

Ja klar sind Öle, vor allem die, die zu 100 Prozent pflanzlich sind, gesünder als Butter und Margarine. Aber ab und zu v.a. zum Frühstück oder zum Backen muss es auch mal Butter sein. Wie gut, dass es hier mehrere pflanzliche Alternativen gibt, die dem Original sehr nah kommen.

Eis

Beim Thema Eis hat sich viel getan. Fruchteis und Sorbet sind eh vegan. Darüber hinaus gibt es heutzutage auch nahezu jede Milcheis-Sorte in einer rein veganen Variante. Hierzu wird meist Kokosmilch oder andere Nussmilch verwendet. Mittlerweile gibt es auch vegane Eissorten im Supermarkt z.B. die Eigenmarke von Rewe, Magnum oder Ben and Jerrys. Auch viele Eisdielen bieten veganes Eis an. Hier besonders dunkle Schokolade. Absolut empfehlenswert und unser Favorit beim veganem Eis ist Nomoo Eis. Ein junges, deutsches Startup. Das Eis ist zum Großteil aus Früchten, Nüssen oder Kakaobohnen.

Eignung von Milch

Wo bekomme ich die passenden Produkte?

Die Engländer liegen ja nicht immer richtig, aber was das Thema pflanzliche Milch betrifft… schon. Aktuell werden in UK schon 40 Prozent Pflanzenmilch getrunken. Mit wachsender Begeisterung.

Folgende Produkte /Hersteller können wir Euch empfehlen: Milchprodukte

Made with Luve ist geschmacklich unser Lieblingsjoghurt und Lieblingsquark. Die Produkte der Süßlupine (die eiweißreiche Feldfrucht aus unseren Breiten) sind herrlich! Es gibt Joghurt, Streichcremes, Desserts und Lupinendrinks. Und bald sicher noch ganz viel mehr. Die Produkte haben mehrfach Preise abgeräumt, da sie nicht nur geschmacklich überzeugen, sondern auch aus heimischen Anbau stammen und nachhaltig sind.

Berief Food überzeugt uns ja bereits in der Kategorie Fleisch und Wurst. Und auch bei den Milchalternativen kann Berief Food einiges vorweisen. Pflanzliche Drinks, Sojajoghurts, Schlagsahne und Kochcremes.

Bekanntester Sojajoghurt ist sicher Alpro. In jedem Supermarkt und in ganz vielen Geschmacksrichtungen erhältlich. Alpro ist eine belgische Firma mit der Vision „eine Welt zu schaffen, in der ein größerer Teil unserer Ernährung direkt aus Pflanzen stammt“.

Natumi bietet eine Vielzahl von Milchalternativen aus Soja, Reis, Hafer, Dinkel, Hirse und Buchweizen an – meist in Naturkostläden.

Weitere Anbieter sind Oatly (spezialisiert auf Hafer), Promavel (Hafer, Nüsse, Soja, Hafer, Kokos) oder auch die Eigenmarken von alnatura oder dm.

Folgende Produkte /Hersteller können wir Euch empfehlen: Käse

Leckeren Käse macht Happy Cheeze, besonders der Happy White Camembert schmeckt sehr gut. Die Käsealternativen sind aus Nüssen hergestellt und gibt es in allen möglichen Geschmacksrichtungen. Besonders witzig finden wir den Spirulina Chili, gereift – etwas für Mutige ;-)

Und auch die Schweizer Firma new roots räumt Preise für überzeugende Geschmack und vorbildliche Verpackung ab.

Weitere Käsesorten, die Ihr im Supermarkt oder Naturkostladen findet sind:

Bedda World, Simply V, Vio Life Foods

Auf den Geschmack kommt es an

Grundsätzlich sollte man bei Milchprodukten unterscheiden, ob man ein Produkt möchte, das eher süßlich oder neutral schmeckt. Gerade die Milchprodukte mit Geschmack (Vanille, Schoko usw.) sind häufig sehr stark gesüßt. Die sind dann zwar super lecker, aber auch mit vielen ungesunden Kalorien.

Süßes, Saures, Salziges

Weniger offensichtlich als bei Fleisch, Wurst und Milch sind die tierischen Bestandteile bei Süßigkeiten und Knabbereien. Auch hier werden häufig Milch, Eier sowie Gelatine tierischen Ursprungs verwendet. Glücklickerweise gibt es auch hier bereits eine Vielzahl von pflanzlichen Alternativen, die alle genauso lecker schmecken. Also kein Lustverzicht, Ihr könnt auch pflanzlich super naschen.

Fast jede beliebige Schokoladenart – egal ob Vollmilch, Weiße, Nuss, Zartbitter und jeden anderen Riegel – bekommt Ihr heute auch pflanzlich. Ritter Sport hat zwei vegane Varianten und die fünf Varianten von iChoc werden in jedem dm-Markt angeboten. Die leckersten veganen Schokoladen hat Rapunzel: die NIRWANA VEGAN Chocolat praliné nimmt es mit jeder Lindt-Schokolade auf.

Bei den Keksen ist häufig noch Ei enthalten, aber die Klassiker von Manner – die Neapolitaner – oder auch OREO-Kekse sind rein pflanzlich.

Bei Bonbons und Weingummi müßt Ihr ein wenig genauer hinschauen, denn keiner mag eigentlich Gelatine tierischen Ursprungs naschen. Alle großen Hersteller haben hier mittlerweile pflanzliche Alternativen: Haribo, Katjes, Hitschler usw.

Bei den salzigen Snacks sind die Klassiker meist pflanzlich, aber in manchen steckt auch Wild, Geflügel oder Wild. Daher besser mal genauer hinschauen.

Wo bekomme ich die passenden Produkte?

Schokolade, Schokoriegel

Schoko Frankonia

iChoc

Rapunzel

Veganz

Kekse

Hier ist die Auswahl noch nicht so hoch. Die besten Produkte gibt es im Moment noch vor allem in Bio- und Reformläden schauen. Veganz hat superleckere Butterkekse und Doppelkekse. Im Supermarkt sind Manner und Oreo vegan.

Bonbons und Weingummi

Die besten pflanzlichen Gummibärchen hat Beauty Sweeties.

Hitschler

Katjes

Veganz

Salzige Snacks

Gemüsechips sind modern und immer pflanzlich. Hier gibt es bei den Klassikern folgende Chips rein pflanzlich. Am besten checken, was neben Kartoffeln, Öl und Salz noch dran ist.

Wein, Sekt, Säfte

Wein und Saft sind doch pflanzlich, oder?

Wein ist zwar vergorener Traubensaft, aber leider nicht immer vegan. Wein, Säfte, Apfelmost und Traubenmost können durch Gelatine, Rindersehnen oder Schweineknochen, Hühnereieiweiß oder Fischbestandteile geklärt worden sein. Auch wenn das Etikett „100 Prozent Frucht“ verspricht. Das ist eigentlich nicht besonders lecker, heißt aber Verschönerung, damit der Wein und die Säfte schön klar sind. Aktuell wissen das die Wenigsten. Also fragt einfach bei Eurem Weinhändler nach oder schaut Euch die Zusammensetzung der Weine und Säfte an.

Wo bekomme ich die passenden Produkte?

Folgende Anbieter können wir euch empfehlen:

Wein

Die meisten Bio-Weinbauern. Einfach mal in Eurer Gegend finden.

Saft

Beckers Bester

Albi

Bauer Fruchtsaft

Amecke

Meist sind Bioweine vegan. Warum eigentlich?

Anders als im konventionenellen Anbau darf es beim Bioanbau auch etwas langsamer zugehen. Daher lassen die Bio-Weinbauern ihren Wein einfach länger stehen und die trüben Teile setzen sich dann automatisch ab. Der Wein klärt sich so natürlich und muss nicht mit Hilfsmitteln “verschönert“ werden.